Rezension "Ohne dich fehlt mir was"


Kann eine Begegnung für immer in deinem Herzen bleiben? Der siebte Roman der englischen Bestseller-Autorin Paige Toon.

Sehnsüchtig erinnert sich Alice an Joe und die Ferien vor ihrem Studienbeginn. Damals war ihr klar, dass die Affäre dem Sommer gehört und der Realität niemals standhalten kann: Joes Arbeit in der Kneipe seiner Eltern und ihr Studium in Cambridge scheinen nicht zusammenzupassen. Gebrochenes Herz hin oder her.

Doch auch Jahre später will die Erinnerung an das Picknick im Sommerwind nicht verblassen. Und dann sieht Alice ihn wieder: auf der Kinoleinwand. Joe ist mittlerweile ein weltberühmter Star, und Alice muss sich entscheiden, ob das Herz oder der Verstand über den eigenen Lebensweg entscheiden soll.




„Ohne dich fehlt mir was“ ist mein erstes Buch von Paige Toon das ich gelesen habe. Die Inhaltsangabe hat mich angesprochen und ich hab mir eine wahnsinnig aufregende Lovestory ausgemalt, mit Höhen und Tiefen und wie schwer so eine Beziehung mit einem Star sein kann…
Doch es kam alles ganz anders, aber ich fang einfach mal von vorne an.
Alice unternimmt gemeinsam mit ihrer Familie ihren letzten Sommerurlaub, bevor der Ernst des Lebens – Collage – beginnt. Dort lernt sie den unglaublich heißen Joe kennen und es macht von Anfang an…in Alice Worten ausgedrückt – WUMM!!
Ich fand die Beiden wahnsinnig sympathisch. Die erste große Liebe, die einen einfach trifft und auch wenn alle anderen es nicht verstehen es zwischen den Beiden doch echt ist. Gerade Joes Hund hat für ein bisschen Aufregung gesorgt und gerade als es zum spannenden Teil übergehen sollte, ging die Luft aus.
Die ersten 50 Seiten waren toll, dafür aber die nächsten knapp 300 Seiten nicht so. Durch das Auftauchen von Lukas – Joes Rivalen in diesem Fall – hat sich die Geschichte für mich gewendet und ich bin einfach nicht vorangekommen Ich versteh einfach nicht wie jemand wie Alice sich für jemanden wie Lukas interessieren kann. Kontrollsüchtig kann heiß sein – alias Christian Grey – oder es kann wahnsinnig unsympathisch sein wie bei Lukas. Zwar hat Paige Toon versucht sein Verhalten durch seine Liebe zu Alice zu erklären, ging für mich aber eher in die Richtung Besessenheit als Liebe.
Nur die letzten 50 Seiten haben es wieder rumgerissen. Es wurde spannend und fesselnd…und zu stell zu Ende. Es fehlen mir ein paar wichtige Handlungen, die einfach weg gelassen wurden.

Es war eine schöne Idee, doch es hat meine Erwartungen nicht erfüllt…für mich aber kein Buch das man unbedingt gelesen haben musste. Das besondere für mich, ist wohl die Unterschrift. Ich werde dennoch ein anderes Buch von ihr ausprobieren :)

Name: Ohne dich fehlt mir was
Autor: Paige Toon
Verlag: Fischer Verlag
Seiten: 464






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